Der Fasching ist vorbei,
das Tragen von Masken auch –
oder doch nicht?
Der Fasching ist vorbei und damit die Zeit des Verkleidens und das Tragen von Masken.
Während der Fasching zeitlich begrenzt ist, tragen wir doch oft und immer wieder Masken im Alltag.
Wir tragen sie, wenn uns z.B. jemand fragt: „Wie geht es dir?“, und wie aus der Pistole geschossen kommt dann die „Alles bestens“-Maske, obwohl wir uns vielleicht ganz anders fühlen. Was wäre, wenn wir stattdessen sagen könnten: „Grad nicht so gut, ich möchte aber nicht darüber sprechen?“
Wir kennen die „Ja klar, mache ich – schaffe ich doch locker“- Maske nur zu gut – aber eigentlich ist mir das grad wirklich zu viel und stresst mich. Was wäre, wenn wir stattdessen sagten: „Im Moment geht es leider nicht, ich bin beschäftigt und möchte das beenden.“
Es gibt so viele Masken, die wir aufsetzen, um irgendwelche Erwartungen zu erfüllen oder unsere Gefühle nicht zu zeigen, obwohl uns etwas im Gespräch sehr getroffen hat.
Spürst DU, WANN DU eine Maske hervorholst – weil du es so gewohnt bist und es einfacher ist?
Was wäre, wenn wir weniger Masken und Verkleidungen tragen würden?
Ja, am Anfang ist es vielleicht ungewohnt und unangenehm für unser Umfeld, sie gewöhnen sich aber sicher mit der Zeit daran.
Unser Leben wäre entspannter und authentischer.
Wer mich mag und an mir interessiert ist, bekommt mehr von meinem echten ICH und wer nicht – der auch!
Viel Freude mit deinem „Authentischen ICH!“
Deine Kerstin
Vielen Dank für den guten Denkanstoß
Manchmal zeigt man sich mit ‚Maske‘, weil man den anderen nicht (mehr) mit seinen Sorgen, Ängsten oder Problemen belasten will und manchmal, weil man weiß, dass den anderen dein wahres Ich ohne Maske eh nicht interessiert … und oft ist die Maske gesellschaftlich erforderlich, einfach um im Räderwerk des Alltags und im beruflichen Kontext zu funktionieren.
Ich weiß mittlerweile recht gut wann und bei wem ich ohne Maske sein darf und ich habe erfahren müssen, dass vermeintliche Freunde und auch Partner sich abwenden und aus deinem Leben verabschieden, wenn du dich ohne Maske zeigst.
Die, die bleiben – DAS sind die wirklich wertvollen Menschen. So wie DU Kerstin!
Es ist manchmal einfacher, sich hinter einer Maske zu verstecken, manchmal aber auch anstrengend – je nach dem, wer das Gegenüber ist.
Danke für deinen „Schubser“, darüber nachzudenken!
Viele Menschen fragen nur aus Höflichkeit, da sag ich lieberDANKE ES GEHT MIR GUT.
Also Maske aufsetzen.Ich erzähle wirklich nur Menschen die mich gut kennen und die mich ein bißchen mögen, wie es mir wirklich geht.
Danke liebe Kerstin für Deinen wie immer interessanten Kommentar. Liebe Grüße Ingrid